Der 17. April ist seit 1974 als Tag der palästinensischen Gefangenen begeht und wir sind unter dem Motto „Freiheit für die palästinensischen Gefangenen“ auf den Straßen.
Der 17. April ist ein Tag, an dem wir die internationale Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen, die der zionistische Besatzerstaat Israel im Rahmen des Völkermords gefangen genommen hat, stärken.
Der zionistische Staat setzt seit seiner Gründung seine genozidalen Massaker an den Palästinensern fort, die die Eigentümer der von ihm besetzten palästinensischen Gebiete sind. Bei dem genozidalen Angriff, den er nach dem 7. Oktober 2023 auf den Gazastreifen startete, mordete er 72.000 Palästinenser, verletzte Hunderttausende, 2 Millionen Palästinenser vertrieben, sie ausgehungert, medizinisches Personal und Helfer:innen getötet sowie die Infrastruktur, Gesundheitszentren, Kultur- und Bildungszentren zerstört und damit unzählige Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen und begeht diese weiterhin.
Ebenso begeht es diese Verbrechen weiterhin durch Isolation, Folter, Aushungern von Gefangenen, die Verhinderung der medizinischen Versorgung kranker Gefangener und eine Reihe weiterer Rechtsverletzungen.
Die Angriffe und Folter gegen die Kräfte des palästinensischen Widerstands und seine revolutionären Führer dauern an. Einer von ihnen ist Marwan Barghouti, der seit 24 Jahren in der Gefangenschaft des Zionismus ist und eine Symbolfigur des palästinensischen Widerstandes geworden ist. Barghouti teilte seinem Anwalt, der ihn am 12. April besuchte, mit, dass er in den letzten Wochen brutalen körperlichen Angriffen ausgesetzt war. Israelische Streitkräfte haben Barghouti am 24., 25. März und 8. April brutal angegriffen. Barghoutis Körper wurde durch diese Angriffe mit zahlreichen Wunden übersät, und obwohl er Blut verlor, wurde ihm medizinische Versorgung vorenthalten.
Den Schilderungen von Gefangenen zufolge, die Israel im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen hat, sind die palästinensische Gefangene physischen und psychischen Folterungen, ausgesetzt, sowie die Praxis, sie durch Aushungern langsam zu Tode zu bringen, ein Beispiel für völlige Barbarei.
Der genozidale Staat, der das „Todesgesetz“ erlassen hat, das die Hinrichtung palästinensischer politischer Gefangener ermöglicht, institutionalisiert damit seine Politik der Auslöschung gegenüber palästinensischen Gefangenen. Attentate, Hinrichtungen und außergerichtliche Exekutionen durch langsames Sterben in Gefängnissen sind seit Jahrzehnten zur Lebensrealität der Palästinenser geworden. Der zionistische Staat, der Menschenrechtsabkommen und -gesetze missachtet, verschärft mit diesem Gesetz seine Maßnahmen gegen das palästinensische Volk.
Zu den Praktiken des zionistischen Staates, der laut Daten vom April 2026 9.600 Palästinenser gefangen hält, gehört auch die willkürliche Verhaftung von Palästinensern und deren jahrelange Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren. Die Zahl dieser als „Verwaltungshäftlinge“ bezeichneten Gefangenen übersteigt 3.500. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass sich unter den Gefangenen etwa 350 Kinder befinden, die in den Gefängnissen Megiddo und Ofer festgehalten werden. Die israelischen Gefängnisse und militärischen Haftanstalten sind Zentren des organisierten Verbrechens, in denen täglich Verbrechen begangen werden.
Wir begrüßen den Widerstand, den die palästinensischen politischen Gefangenen angesichts all dieser Grausamkeiten in Würde fortsetzen, und stehen in uneingeschränkter Solidarität mit ihnen.
Am 17. April, dem Tag der palästinensischen Gefangenen, sind wir auf den Straßen, um unsere internationale Solidarität zu stärken.
Freiheit für die palästinensischen Gefangenen!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Hoch die internationale Solidarität!
Plattform der Stimme der Gefangenen (TSP)
15.04.2026

