Prisoners Voice Platform | Tutsakların Sesi Platformu
  • STARTSEITE
  • ÜBER UNS
  • PRESSE
    • ERKLÄRUNGEN
    • REPORTAGE
    • AKTIVITÄTEN
  • KONFERENZ
  • GEFANGENE
    • GEFANGENENADRESSEN
    • BRIEFE
  • KONTAKT
  • BROSCHÜRE
  • TR | EN | FR
    • Türkçe
    • English
    • Français
No Result
View All Result
  • STARTSEITE
  • ÜBER UNS
  • PRESSE
    • ERKLÄRUNGEN
    • REPORTAGE
    • AKTIVITÄTEN
  • KONFERENZ
  • GEFANGENE
    • GEFANGENENADRESSEN
    • BRIEFE
  • KONTAKT
  • BROSCHÜRE
  • TR | EN | FR
    • Türkçe
    • English
    • Français
Prisoners Voice Platform | Tutsakların Sesi Platformu
No Result
View All Result
Prisoners Voice Platform | Tutsakların Sesi Platformu
No Result
View All Result

Freiheit für die Sumud Flotilla

Gemeinsame Presseerklärung zur Verhaftung der Aktivist*innen der Global Sumud Flotilla und zum Hungerstreik in Solidarität mit den Inhaftierten

Freiheit für die Sumud Flotilla

Seit nun 18 Jahren ist der Gazastreifen in einem Zustand, in dem er als ein Freiluftgefängnis zu bezeichnen ist. Vor zwei Jahren hat sich die Lage jedoch drastisch zugespitzt. Seit nun fast 24 Monaten wird die Zivilbevölkerung Gazas gezielt auf verschiedenste Weise angegriffen und massakriert.

Heute stehen wir vor der fast vollständigen Auslöschung Gazas. Im gesamten Gebiet herrscht eine Hungersnot und Investoren diskutieren bereits den Aufbau von Hotelresorts nach der Auslöschung von Gazas Bevölkerung. Nebenbei bombardiert Israel ohne weitere Konsequenzen umliegende Länder wie den Jemen, Libanon oder Syrien. Das inkonsequente Handeln der Staaten und insbesondere das der deutschen Regierung haben die Völker der Welt zum Handeln gezwungen, und so ist eine Flotilla-Mission in einem vielfach größeren Ausmaß ins Leben gerufen worden.

Am 20. September hat sich die Global Sumud Flotilla, ein internationaler Zusammenschluss von Aktivist*innen, mit dem Ziel, einen humanitären Korridor nach Gaza zu öffnen und die völkerrechtswidrige Blockade Israels gegen den Gazastreifen zu brechen, auf den Weg aus Sizilien, aus Barcelona, aus Tunis über das Mittelmeer nach Gaza gemacht.

Mit mehreren Dutzend Booten und Hunderten Aktivist*innen aus über 40 Ländern handelt es sich um den dritten Versuch dieses Jahres, die Blockade zu brechen. Jedoch handelt es sich dieses Mal um den bei weitem zahlenmäßig größten Versuch über den Seeweg die Blockade zu durchbrechen, den es in der Geschichte je gegeben hat. Beladen mit Hilfsgütern wie Lebensmitteln und medizinischen Produkten sind die Boote unbewaffnet losgefahren.

Die Sumud Flotilla ist ein Zusammenschluss der Freedom Flotilla Coalition, dem Global Movement to Gaza, der Maghreb Sumud Flotilla und der Sumud Nusantara.

Seit letztem Abend, dem 01. Oktober um 19 Uhr, werden die Boote der Global Sumud Flotilla eines nach dem anderen vom israelischen Militär in internationalen Gewässern gestoppt und gestürmt. Bis morgens 9 Uhr wurden mindestens 20 der Schiffe gekapert. Die Aktivist*innen wurden von Israel von den Booten entführt und werden demnächst als politische Gefangene in Israel inhaftiert. Der Verhaftung ging eine Hetzkampagne voraus, in der behauptet wurde, die Aktivist*innen seien Anhänger*innen der Hamas. Außer-dem kam es vor der Abfahrt und auf dem Seeweg nach Gaza bereits zu mehreren Drohnenangriffe und Störungen der Kommunikation und Technik der Boote.

Der Angriff auf die Flotilla richtet sich nicht nur gegen die Aktivist*innen, sondern gegen einen konkreten Versuch, die illegale Blockade gegen den Gazastreifen zu brechen und einen humanitären Korridor aufzubauen – dort, wo die Staaten der Welt seit nun zwei Jahren der Ermordung von Hunderttausenden Palästinenser*innen zu-schauen. Dieser Angriff ist damit auch ein Angriff auf die Menschen im Gazastreifen, die seit Jahren und Jahrzehnten Widerstand gegen die systematische Vertreibung, Besatzung und Ermordung durch Israel leisten.

In Reaktion auf die unrechtmäßige Gefangennahme und die humani-täre Lage in Gaza haben sich verschiedene Organisationen und Aktivist*innen zusammengeschlossen und werden ab Samstag in den Hungerstreik treten. In Berlin wird ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen deshalb Samstag, dem 04. Oktober, einen Hungerstreik beginnen – in Solidarität mit den inhaftierten Aktivist*innen. Die organisierte und bewusste Verweigerung jeglicher Nahrung ist unser Mittel, politischen Druck auf die deutsche Regierung auszuüben.

Der Aktion gehen folgende Forderungen voraus:

1. Die Freilassung aller inhaftierten Aktivist*innen
der Global Sumud Flotilla!
2. Ein Stopp der völkerrechtswidrigen Blockade des Gazastreifens!
3. Die Einstellung aller deutschen Waffenlieferungen nach Israel!
4. Ein sofortiger Stopp des Genozids!

Der Hungerstreik wird gemeinsam auf unbestimmte Zeit fortge-führt. Dabei werden die Aktivist*innen sich in dreitägigen Hungerstreiks gegenseitig abwechseln. Mit der Aktion soll die Aufmerksamkeit für die Global Sumud Flotilla und ihre Mission erhöht und politischer Druck aufgebaut werden, mit dem Ziel, die Freilassung der inhaftierten Aktivist*innen zu bewirken.

Darüber hinaus stellen wir uns gegen den Genozid in Palästina und den völkerrechtswidrigen Vernichtungskrieg Israels in Gaza sowie die militärische, aber auch diplomatische Unterstützung dieses Genozids durch den deutschen Staat.

Der Hungerstreik steht in Solidarität mit allen politischen Gefangenen, die in Palästina und weltweit in Haft sitzen.

Montags und Donnerstags wird von 12:00 bis 18:00 Uhr eine Mahnwache vor dem Auswärtigen Amt (Werderscher Markt 1, 10117 Berlin) abgehalten.
Darüber hinaus wird der Hungerstreik durch ein vielfältiges Programm sowie Kundgebungen und Bekanntmachungen in der Stadt begleitet werden.

Wir rufen Sie auf, über den Hungerstreik und die inhaftierten Aktivist*innen zu berichten sowie Ihren Teil beizutragen, den Druck gegen die israelische Blockade und den Genozid zu erhöhen.

Am Hungerstreik beteiligt sind folgende Organisationen:
1. Young Struggle
2. Zora
3. Pride Rebellion
4. Peoples Bridge
5. TSP – Plattform Stimme der Gefangenen
6. Palästina Spricht

Die Erklärung wurde unterzeichnet von:
3EZWA / عزوة
Anarchists4Palestine
ATİK – Konföderation der Arbeiter*innen aus der Türkei in Europa
Besetzung gegen Besatzung
Black Student Union HU
Bloque Latinoamericano
Brick by Brick Collective
Brigata Transfemminista
Cedar Voices Berlin
Gazakomitee
Global Movement to Gaza Germany
Irish bloc
Kollektiv Aufbruch Falkensee
KOP Berlin
Lilith e.V.
Mera25
Not in Our Name TU
Pa Allies
Palästina Spricht
Palestine Rising
Perrxs del Futuro
Quarc Berlin
Shut Elbit Down
Socialworkers 4 Palestine
Sonnenschein Antifa
Student Resistance Berlin
Students for Liberation ASH
Verband der demokratischen Künstler e.V
YDG – Neue demokratische Jugend
Yeni Kadın

Previous Post

Höllenknäste

Next Post

Freiheit für Barghouti

Next Post
Freiheit für Barghouti

Freiheit für Barghouti

1TUTSAKLARIN SESİ PLATFORMU PRISONERS VOICE PLATFORM-2

© 2023 | Prisoners Voice Platform

Privacy Policy

  • STARTSEITE
  • ÜBER UNS
  • PRESSE
    • ERKLÄRUNGEN
    • REPORTAGE
    • AKTIVITÄTEN
  • KONFERENZ
  • GEFANGENE
    • GEFANGENENADRESSEN
    • BRIEFE
  • KONTAKT
  • BROSCHÜRE
  • TR | EN | FR
    • Türkçe
    • English
    • Français

©2023 | Prisoners Voice Platform

Prisoners Voice Platform | Tutsakların Sesi Platformu We would like to show you notifications for the latest news and updates.
Reddet
Bildirimlere İzin Ver